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Dividendenkürzung bei Just Energy und Umstellung von monatlicher auf quartalsweise Dividende

Dividendenkürzung und Änderung des Dividendenzyklus bei Just Energy. Bei Just Energy wird eine Dividendenkürzung auf 0,50 Cent per anno erfolgen. Ausserdem wird von monatlicher auf quartalsweise Dividendenzahlung umgestellt. Vor einiger Zeit trennte man sich bei Just Energy von einem Geschäftsbereich, um den Schuldenabbau vorzunehmen. Heute habe ich mich von diesem Wert aus dem Depot “Monatliche Dividende” getrennt.

Auch, wenn ich mich hier mit einem Kursverlust verabschiedet habe ich dabei ein gutes Gefühl. Aus meiner Sicht war im Nachgang gesehen der Kauf schon ein Fehler. Seit 2012 wurden die Dividenden schon gesenkt, was eventuell darauf hindeutet, dass hier das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht ist.

Im Zuge der Überarbeitung des Depots “Monatliche Dividende” stelle ich aktuell auf immer mehr Dividenden-Aktien um, die werthaltigeres Geschäfstmodell haben und kontinuierliche bzw. steigende Dividenden aufweisen. (Report 2014).

Sehen Sie dazu auch folgende Finanznachricht zur Dividendenkürzung von Just Energy.

Die freigewordenen Mittel habe ich in den Wert PennantPark Investment Corporation investiert. Dieser Wert zahlt ebenfalls eine Quartalsdividende und gehört mit zu den Werten, wo die Dividende in den letzten Jahren kontinuierlich erhöht wurden. Das Investment ist meine eigene Meinung und dient nicht zur Aufforderung eines Kaufs. Beachten Sie in diesem Zusammenhang den Disclaimer.

Für mich ist wichtig, dass der aufgebaute Dividenden-Einkommensstrom erhalten bleibt, besser kontinuierlich gesteigert wird. Aus diesem Grund bin ich auch nicht darauf scharf Dividenden-Titel wie Just Energy im Depot zu haben, wo erst einmal das Geschäftsmodell korrigiert werden muss, um dann auch wieder die Dividenden vernünftig zahlen zu können.

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ETF Monatliche Dividende

ETF mit monatlicher Dividende wäre neben Dividenden Aktien, wie REIT´s, BDC´s und MLP´s eine weitere Möglichkeit, um eine monatliche Dividende zu generieren. In diesem Zusammenhang bin ich vor kurzem auf ein sehr interessantes Ebook gestossen, welches mir sehr gut gefallen hat. Dazu aber am Ende des Artikels mehr.

Beginnen wir mit ETF´s mit monatlicher Dividende.

Was heisst ETF und wie verhält es sich mit der Anlagestrategie

Beginnen wir zunächst mit dem Begriff ETF, was soviel wie Exchange Traded Fund (englisch) heisst. Der Hauptgedanke war, dass sich der Markt durch viele Marktteilnehmer und Fondsmanager nicht schlagen lässt. Aus diesem Grund investiert man passiv und bildet in der Regel Indices nach.

“Die Anlagestrategie von ETFs ist in aller Regel passiv, d. h. das Fondsmanagement investiert das Fondsvermögen nicht auf der Basis eigener Meinungen, sondern versucht, die Wertentwicklung einer vorab definierten Benchmark in Form eines Finanzindices abzubilden (siehe hierzu Index Investing). Es werden auch aktiv gemanagte ETFs angeboten, diese haben aber einen sehr geringen Marktanteil. Dabei ist auch die Abgrenzung zu Strategieindices nicht scharf.

Zusätzliche, von der Entwicklung der Benchmark unabhängige Erträge kann das Fondsmanagement erzielen, indem es die Wertpapiere des Sondervermögens an andere Kapitalmarktteilnehmer verleiht und damit Leihegebühren erwirtschaftet.”

Quelle: http://www.de.wikipedia.org

Vorteile von ETF´s

Die Frage, die sich stellt: Welche Vorteile bieten ETFs?

Beginnen wir mit der Flexibilität. Exchange Traded Funds sind oft kostengünstiger, als andere Investmentfonds. Während oft Fondsanteile beim Erwerb Ausgabeaufschläge haben, ist die Kostenstruktur meist übersichtlich und einfach sowie in der Regel günstiger. Da man auf aktives Management verzichtet, ist oft die Verwaltungsgebühr bzw. Managementgebühr sehr niedrig. Bei ETF´s gibt es den Spread als Differenz zwischen An- und Verkaufskurs, es entfallen also die üblichen Ordergebühren, welche man beim An- und Verkauf von Fonds oder Aktien berappen muss. Das hat natürlich Vorteile bei den Handelskosten oder regelmässigen Investments. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Anteile börsentäglich, genau wie (Dividenden) Aktien, gehandelt werden können.

Des weiteren entfällt das Emittentenrisiko da das investierte Kapital als Sondervermögen behandelt wird. Rechtlich ist somit das Vermögen des ETF vom Vermögen des Emittenten getrennt. In einem Insolvenzfall des Emittenten bleibt somit das Sondervermögen unberührt.

Durch Market Maker und durch die ständige Anpassung an den zugehörigen Index sind ETFs transparent, so dass Kurse, Spreads und Handelsvolumina permanent einsehbar sind. Für den Investor selbst erfolgt durch die Diversifikation eine hohe Risikostreuung, somit verringert sich das Risiko eines Totalverlustes. Kommen wir nun zu den angekündigten ETF´s mit monatlicher Dividende.

…ETF´s mit monatlicher Dividende

Bevor wir jetzt zu ETF´s mit monatlicher Dividende kommen noch der Hinweis, dass es sogenannte transparente und intransparente ETF/Fonds gibt. Dies prüft man am besten über den Bundesanzeiger, einige werden nämlich mit einer Strafsteuer belegt. Da ETF´s zukünftig nicht unbedingt mein Fokus sein soll, nur der Hinweis von meiner Seite. Persönlich bleibe ich lieber bei Dividenden-Aktien mit monatlicher oder quartalsweiser Dividende und Dividenden Aristokraten.

Ein ETF mit monatlicher Dividende ist der Global X SuperDividend ETF ISIN: US37950E5490, der seit Juni 2011 aufgelegt wurde. Als Ausschüttungsintervall wird monatlich (monthly) angegeben. Wer sich für den ETF interessiert findet nähere Informationen auf der Webseite www.globalxfunds.com. Auf der Seite kann man sich das Prospekt downloaden und weitere Kennziffern erfahren.

Die Dividenden-Rendite sieht relativ gesund aus.

ETF Monatliche Dividende Symbol SDIV

ETF Monatliche Dividende Symbol SDIV

Quelle: www.nasdaq.com

Ich muss eingestehen, dass ich kein besonderer Freund von ETF´s insgesamt bin. Vielleicht verpasse ich da auch etwas im Leben. Ich liebe mehr Investment´s direkt in Dividenden Aktien.

Wer hat von Euch Erfahrung mit einem ETF Depot oder mit ETF´s mit monatlicher Dividende? Welche weiteren ETF´s mit monatlicher Dividende nutzt Ihr im Depot?

Wie am Anfang angedeutet noch der Hinweis zu einem sehr interessanten Ebook von Tim Wirges “In 4 Stunden zum Depotgenie“. Ich finde dieses Ebook ein sehr gelungenes und mutiges Ebook. Es beleuchtet, warum 95% der Anleger kein Geld an der Börse verdienen und was man tun sollte, damit man zu den 5% gehört, die besser sind. Für mich gab es sehr interessante Einsichten vor allem über langfristige Anlagezeiträume. Insbesondere fand ich das Thema Rebalancing sehr gelungen. Das zeigt mir, dass ich mit meinem damaligen Artikel “Investitionsgrad in unterschiedlichen Börsenzeiten” schon den Nerv der Zeit getroffen habe.

Aus diesem Grund will ich Euch heute einmal das Buch von Tim Wirges empfehlen. In diesem Sinne gute Erkenntnisse, die sich aus meiner Sicht langfristig sicherlich auszahlen werden. ***** Sterne von mir !

In-4-Stunden-zum-Depotgenie

In 4 Stunden zum Depotgenie

In 4 Stunden zum Depotgenie von Tim Wirges

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Kontinuierliche Dividendensteigerung – Aktie mit monatlicher Dividende

Kontinuierliche Dividendensteigerung

Aktie mit monatlicher Dividende

Vor kurzem habe ich einen Artikel “Monatliche Dividende – Verdammt nochmal” geschrieben. Darin ging es darum, dass es oft Aktie mit monatlicher Dividende gibt, die nicht kontinuierliche Dividenden aufweisen.

Aus diesem Grund habe ich meine Datenbank “Aktien mit Monatlicher Dividende” durchsucht, um die Aktien zu finden, die eine steigende oder kontinuierliche Dividendenentwicklung aufweisen.

Insgesamt bin ich auf 10 Aktien gestoßen, die das Kriterium der steigenden oder kontinuierlichen Dividende in den letzten Jahren erfüllt haben.

Meinen Newsletter Lesern hatte ich versprochen, dass ich ihnen eine dieser Aktien nenne, sobald ich diese erste Dividende erhalten habe. Hintergrund war, dass diese Aktie ihren Hauptgeschäftssitz in einer der (ehemaligen) Steuerparadise haben. Ich wollte erst einmal selbst sehen, was hier an Quellensteuer weg geht.

So Fakt die Dividende ist jetzt erstmalig im Depot “Monatliche Dividende” gutgeschrieben worden und darum hier ein kurzes Statement zur Aktie.

kontinuierlich, steigende Dividende bei der Aktie Home Loan Service

Home Loan Servicing Solutions, Ltd (HLSS) wurde gegründet, um Hypotheken Servicing Assets, bestehend aus Hypothekenverwaltungsrechte , Rechte, Gebühren und sonstige Erträge aus Service Hypothekendarlehen, und die damit verbundene Verwaltung vorzunehmen. Die Hauptgeschäftsstelle befindet sich auf Cayman Islands, wobei man aber auch Niederlassungen in Atlanta, Georgia und West Palm Beach, Florida unterhält. Das Unternehmen hat eine Marktkapitalisierung von ca. 1,5 Mrd. USD.

Die Dividendenhistorie reicht aktuell bis in das Jahr 2011 zurück, ist also noch nicht so alt. Was aber auffallend ist, dass die Dividende kontinuierlich gestiegen ist.

steigende, kontinuierliche Dividendenzahlungen

steigende, kontinuierliche Dividendenzahlungen

Quelle: http://www.nasdaq.com/symbol/hlss/dividend-history

Weitere Aktien mit steigender oder kontinuierlicher monatlicher Dividende finden Sie in dem Report:

Monatliche Dividende – 10 Aktien mit konstanten oder steigenden Dividenden in den letzten Jahren

Soweit Interesse besteht, werde ich diesen Report jährlich updaten und die entsprechenden Aktien aktualisieren und neue hinzufügen.

Hintergedanke dieses Research ist, dass man Aktien mit einem monatlichen Dividendenzyklus findet, die ähnlich wie die sogenannten Dividenden-Aristokraten, die Dividenden kontinuierlich (über 25 Jahre) steigern.

Aktuell gibt es jedoch aus meiner Sicht diese Aktien aus diesem Segment nicht, da einfach eine Dividenden-Stabilität und Dividenden-Historie im Segment der Monatszahler fehlt. Allerdings gibt es auch den Dividenden-Monatszahler Realty Income, der richtungsweisend voran geht.

kontinuierlich-steigende-Dividende-Monatszahler

kontinuierlich-steigende-Dividende-Monatszahler

Weitere Informationen zu Aktien mit kontinuierlich, steigender Dividende p.a. als Monatszahler

Hinweis gemäss Wertpapierhandelsgesetz WpHG §27a: Ich besitze Wertpapiere vom Unternehmen Home Loan Service, was zu Interessenkonflikte führen kann. Bitte lesen Sie dazu auch den Disclaimer.

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Dividendenerhöhung Fifth Street Finance

Dividendenerhöhung

Fifth Street Finance

Dividendenerhöhung bei Fifth Street Finance (NASDAQ: FSC) gab gestern der Vorstand bekannt. Er erklärte eine monatliche Dividende pro Aktie für September bis November 2014. Auf das Jahr gerechnet erhält man eine annualisierte Dividende von $ 1,10 pro Aktie. Die neue Dividende entspricht einer Steigerung von 10% gegenüber 8,33 Cent pro Aktie.

Folgendermaßen sieht dann die Zahlung für die entsprechende Monate so aus:

30. September 2014 $ 0,0917
31. Oktober 2014 $ 0,0917
28. November 2014 0,0917 $

Um diese Zahlungen zu erhalten, muss man natürlich Fifth Street Finance am Ex-Dividenden-Tag in seinem Depot haben.

Diese Dividendensteigerung freut natürlich den Dividendenhamster mit seinem Depot “Monatliche Dividende“, da dort Aktien “eingelagert” sind. Auch im Dividenden-Auszahlungsplan wird diese Steigerung gegenüber den Vormonaten ersichtlich sein.

Fifth Street Finance betreibt aktuell noch andere strategische Aktivitäten, die das zukünftige Gewinnwachstum steigern soll. Vielleicht sehen wir ja dann auch weitere Dividendensteigerungen. Fifth Street Finance ist eine sogenannte BDC, also Business Develoment Company.

Fifth Street-Management erhielt den letzten Jahren einige Auszeichnungen im Businessbereich. Auf aktuellem Kurs-Niveau sprechen wir aktuell von einer Dividenden-Rendite p.a. von ca. 10%.

Abschliessend noch der Tageschart von Fifth Street Finance der vermuten lässt, dass hier schon einige vor dieser Meldungen mehr wussten. Oder waren hier die Charttechniker am Werk?

 

Dividendenerhöhung Fifth Street Finance

Dividendenerhöhung Fifth Street Finance

Quelle: www.finviz.com

Weitere Artikel zu Fifth Street Finance:

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Aktienempfehlung Rating von Dividenden Aktien

Aktienempfehlungen

Rating von Dividenden Aktien

Aktienempfehlungen, wie wertvoll sind diese für Ihr Anlageentscheidung?

Beim heutigen “Chart-Gucken” bin ich durch Zufall auf einige Aktienempfehlungen gestossen. In diesem Zusammenhang fiel mir auf, dass es immer wieder Aktienempfehlungen oder Ratings zu Dividenden-Aktien gibt.

Da ich www.finviz.com sehr oft nutze, habe ich mir heute unter den Charts die Einschätzungen, Empfehlungen der entsprechenden Dividenden Aktien angesehen. Damit Sie genau wissen wovon ich hier spreche, einmal drei Charts mit den entsprechenden Kennzeichnungen der Ratings der Dividenden-Aktien und vor allem den dann nachfolgenden Kursentwicklungen.

Als Beispiele nehme ich Aktien mit monatlicher Dividende mit den Symbolen PSEC, O, MAIN.

Aktienempfehlung 2009

Downgrade für Prospect Capital Corp.

Beginnen wir mit Prospect Capital Corporation. Im Jahre 2009 verlor der Wert kräftig. In dieser Krisenzeit mehrten sich die Downgrads, was einerseits Marktperformance und neutral heissen sollte. Was dann nach diesem Downgrade geschah sehen Sie selbst, die Aktie verdoppelte sich.

PSEC-Aktienempfehlung-Rating

Aktienempfehlung 2009 PSEC

Quelle: www.finviz.com

Kommen wir zum nächsten Beispiel Realty Income mit dem Symbol “O”.

Aktienempfehlung 2012

Downgrade für Realty Income

Selbiges können Sie bei der Aktienempfehlung 2012 für Realty Income sehen. Einschätzung einer Bank Downgrade und danach steigt Realty Income feucht fröhlich weitere 15 USD im Kurs.

Aktienempfehlung 2012 Realty Income

Aktienempfehlung 2012 Realty Income

Quelle: www.finviz.com

Aktienempfehlung 2010-2012

Downgrade für Main Street Capital Corp.

Ein weiteres Beispiel mehrerer missglückter Aktienempfehlungen finden wir bei MAIN – Main Street, welches eine BDC (Business Development Company) ist. Hier lagen gleich mehrere Einschätzungen daneben. Wie Sie sehen, hat sich der Kurs dieser Aktie vervielfacht und ist aktuell sogar in einen Trend-Modus übergegangen.

Aktienempfehlung MAIN-2010-2012

Aktienempfehlung MAIN-2010-2012

Quelle: www.finviz.com

Unter diesem Aspekt muss man wirklich fragen, hilft eine Aktienempfehlung wirklich weiter? Ist es eventuell sogar eine Verunsicherung oder vielleicht manchmal auch Kalkül die Kleinanleger in die falsche Richtung zu schicken?

Ich will hier nicht alle Aktienempfehlungen verdammen. Persönlich haben mir diese noch nie weitergeholfen. Denn, wenn Sie Ihre Strategie für das Aktien-Investieren oder Traden haben, brauchen Sie keine Aktienempfehlung. In diesem Fall haben Sie nämlich Ihre Regeln und wissen genau, wann Sie “zuschlagen” müssen oder wann ein Verkauf ansteht.

Finden Sie also Ihre persönliche Trading- oder Investmentstrategie, damit Sie weder auf Guru´s, Aktienempfehlungen oder andere Tipp-Geber an der Börse angewiesen sind. Wenn Sie Aktienempfehlungen nutzen, machen Sie sich immer in Ihrem Handeln abhängig von anderen. Letztendlich geben Sie über diesen Weg auch die Selbstverantwortung für Ihr eigenes Handeln ab.

Wie sehen Sie Aktienempfehlungen? Kennen Sie hilfreiche oder welche die Sie wirklich weiter gebracht haben?

Wenn Ihnen dieser Artikel gefallen hat, freue ich mich über ein “Like” oder eine Weiterempfehlung, um Monatliche Dividende weiterhin interessierten Dividendenhamstern zugänglich zu machen.

Interessante weiterführende Artikel:

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Monatliche Dividende – Verdammt nochmal

Monatliche Dividende

Verdammt nochmal

Aktie mit monatlicher Dividende gekauft, Kurs bricht ein, Dividende wird gekürzt und nun…?
Kennen Sie das, dann sollten Sie folgendes unbedingt lesen.
Im Zuge meines Dividenden-Investierens in Aktien mit monatlicher und quartalsweiser Dividende ist das genau öfter passiert. Gerade bei Dividenden-Aktien zählt für mich die steigende Dividenden-Einnahme. Werden aber dann auch Dividenden gekürzt, ist das natürlich noch unerfreulicher.ABER ich will mich nicht beschweren aktuell liege ich mit meinen Dividenden-Aktien im Depot “Monatliche Dividende” bei knapp 8% Dividenden-Rendite per anno netto. Das ist für mich wichtig zu erwähnen, denn Steuern, Gebühren und sonstige Abschläge verringern letztlich die Einnahmen. Also Netto-Dividende heisst, alle Gebühren, Steuern runter und Dividende bar Cash, auf´s Konto.

Wie versuche ich Kurseinbrüche und Dividendenkürzungen zu verhindern

Mit Ihrer Börsenerfahrung wissen Sie, dass es an der Börse keine Garantien gibt. Allerdings ist mir aufgefallen, dass es Dividenden-Aktien mit monatlicher Dividende gibt, die kontinuierliche, stabile sowie steigende Dividenden ausschütten. Ich will nicht gleich übertreiben, aber ich dachte da an so eine Art Dividenden-Aristokraten für Aktien mit monatlicher Dividende.

10-Aktien-Monatliche-Dividende-kontinuierlich-steigend

Leider haben viele dieser Werte, bis auf wenige, noch keine so lange Dividenden-Historie. Aus diesem Grund bin ich die Aktien mit monatlicher Dividende einzeln durchgegangen und habe mir angeschaut, wie die Dividenden-Historie aussieht. Ausgewählt habe ich die Aktien, die eine kontinuierliche gleichbleibende oder steigende Dividende zahlen.

Mit einem Mal bekam ich Aktien mit monatlichen Dividenden-Zahlungen auf den (Bild-) Schirm, mit denen ich mich bisher noch gar nicht beschäftigt hatte. In eine habe ich dann auch mit einer kleinen Position als Investment begonnen. Ich bin gespannt, ob diese sich dann mit den regelmässigen, steigenden Dividenden-Einnahmen besser schlägt, als die vorhandenen im Depot.

Welche Aktie das ist, erfahren Sie im Report. Bevor ich darüber spreche, will ich erst einmal eine Dividende auf meinem Konto sehen. Vor allem, welche Quellensteuer fällig wird, da der Sitz in einem “ehemaligen” Steuerparadies liegt.

Sie wissen doch, ich bin einer der erst selbst alles ausprobiert, bevor ich was in Welt posaune, was nicht funktioniert.

weitere Informationen

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Aktien mit monatlicher Dividende – ARMOUR-Residential REIT

Aktien mit monatlicher Dividende

ARMOUR-Residential REIT

ARMOUR Residential REIT, Inc. investiert als Hybrid-REIT in Immobilien sowie Immobilienkredite. Hybrid deswegen, weil in mehrere Kreditkonstellationen investiert.

  • Federal National Mortgage Association (Fannie Mae);
  • Federal Home Loan Mortgage Corporation (Freddie Mac); und
  • Government National Mortgage Administration (Ginnie Mae)

Armour Residential REIT

Seit dem Start ging es kräftig in den Keller. Von 7 USD stürzte Armour Residential REIT erst einmal bis zu einem Kurs von ca. 3,50 USD ab. Ich habe bisher eine kleine Position in meine Depot “Monatliche Dividende”, welche jetzt allerdings so nebenbei läuft. Die Dividenden wird aktuell regelmässig gezahlt. Armour Residential REIT wurde zu einer Dividenden-Rendite über 10% erworben. Das aber die Dividenden-Rendite nicht alleine ein Entscheidungskriterium sein kann, habe ich auch in meinen Ebook Paket “Monatliche Dividende” dargelegt.

Im Moment läuft die Aktie seitwärts. Wir werden sehen ob sie aus der Seitwärtsbewegung in einiger Zeit wieder einen Aufwärtstrend markieren und dann ausbilden kann. Gewöhnlich laufen Aktien mit dieser Formation lange seitwärts.

Aktien mit monatlicher Dividende haben folgende Vorteile für mich:

  • ich empfange gerne einen zusätzlichen monatlichen Scheck in Form der Dividende
  • meine Motivation für weitere Investments wird hoch gehalten
  • ich kann anfangen die Risikostreuung in meinem Depot aufzubauen
  • höhere Summen können schneller verzinst werden, das Kapital kann schneller wachsen und der Zinseszinseffekt kann sich entwickeln
  • das Reinvestieren der Dividenden kann schneller erfolgen
  • bleiben Dividenden aus oder gibt es Abweichungen zum Dividendenzyklus fällt mir das wesentlich schneller auf

Symbol:  ARR

Status: REIT

Dividenden-Zyklus: monatlich

Dividenden-Historie: seit 2010 leider nur fallend

Dividenden-Rendite per : Kurs 19.06.2014 per 4,30 USD / 13,95% p.a.

Firmen-Webseite: www.armourreit.com

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Aktien mit monatlicher Dividende

Aktien mit monatlicher Dividende

Aktien mit monatlicher Dividende suchen nicht besonders viele Menschen im Netz. Aktuell sind es laut unserer grössten Suchmaschine knapp 100 Menschen im Monat. Das hat sicherlich damit zu tun, dass es nicht viele Aktionäre gibt, die sich vorstellen können, dass Aktien auch eine monatliche Dividende zahlen.

Auf Grund der Aktienkultur in Deutschland zahlen deutsche Unternehmen meist einmal im Jahr eine Dividende. Wenige Ausnahmen gibt es, die quartalsweise die Dividenden auszahlen.

Schaut man etwas über den Teich sieht die Welt der Aktien mit monatlicher Dividende schon ganz anders aus. Insbesondere in Amerika und Kanada finden Sie viele Unternehmen mit einer monatlichen oder quartalsweisen Dividende. Unternehmen, welche als REITs, BDCs sowie MLPs im Markt unterwegs sind schicken oft Schecks mit monatlicher oder quartalsweiser Dividende an ihre Aktionäre.

Wie kam ich auf Aktien mit monatlicher Dividende

Auch ich kannte vor eingigen Jahren noch keine Aktien, die eine monatliche Dividende zahlen. Ganz erstaunt war ich, als mir einmal eine Aktie mit quartalsweiser Dividendenzahlung unterkam. Ich glaube es war damals Gagfah, welche ja bereits ein belebtes Unternehmensleben hinter sich hat. Durch Lesen des Buches “Rich Dad poor Dad” von Robert Kiyosaki kam ich auf die Idee einen “Passiven Einkommensstrom” aufzubauen.

Da ich schon seit langem an der Börse tätig bin und auch ab und zu über meine Trend-Aktien Dividenden erhielt, kam ich auf die Idee nach Dividenden-Aktien zunächst mit quartalsweiser Dividende zu suchen. Bei dieser Recherche entdeckte ich durch “Zufall” eine Aktie, die eine monatliche Dividende zahlte. Diese Aktie heisst Realty Income und ich stellte fest, dass dies ein richtiger “Glücksgriff” war. Schon damals wies Realty Income eine riesige Dividendenhistorie auf, welche selbst über die Jahrzehnte immer öfter die Dividende steigerte. Realty Income nennt sich selbst das Unternehmen mit der Monatlichen Dividende.

Ich war faszniert und gleichzeitig auch etwas irritiert, dass es in Deutschland oder Europa keine solche Aktien gab. Also recherchierte ich weiter, was natürlich nicht einfach war. Puzzle-Stein für Puzzle-Stein suchte ich nun die Dividenden-Aktien mit monatlicher Dividende, die es gab. Am meisten wurde ich wie geschrieben in Amerika und Kanada fündig.

Aktien mit monatlicher Dividende – welche Vorteile haben sie

Immer wieder liest man unterschiedliche Meinungen zum Thema Dividenden-Zyklen. Es gibt viele, die der Meinung sind, dass es egal ist, ob meine eine Dividende einmal im Jahr bekommt oder halt jeden Monat eine.

Für mich macht es allerdings einen Unterschied auf folgendem Grund:

  • es ist ein schönes Gefühl einen zusätzlichen monatlichen Scheck in Form der Dividende zu erhalten
  • die Motivation wird hoch gehalten
  • man kann frühzeitig beginnen auch eine Risikostreung aufzubauen
  • bei höheren Summen verzinst sich das Kapital schneller und man kann dadurch auch schneller zum Zinseszinseffekt kommen
  • das Reinvestieren der Dividenden kann schneller erfolgen
  • bleiben Dividenden aus oder es gibt Abweichungen zum Dividendenzyklus fällt das wesentlich schneller auf, als wenn nach einem Jahr die Dividende ausfällt, somit kann man wesentlich schneller handeln

Aber bitte, es gibt immer mehrere Ansichten für mich sind diese bisher sehr hilfreich gewesen und haben mich meinen Passiven Einkommensstrom mit Dividenden gut aufbauen lassen.

Aktien mit monatlicher Dividende sind keine Einbahnstrasse an der Börsen

Aktien mit monatlicher Dividende sind jedoch keine Einbahnstrasse. Gerade bei REITs, BDCs sowie MPLs kommt es immer wieder durch die Geschäftsschwankungen auch zu Schwankungen in den Kursen und Dividenden. Auch die Dividenden-Rendite können hier Schwankungen unterworfen sein. Das ist normalerweise logisch, da sich ja die Dividenden-Rendite aus der Berechnung mit dem Kurs ergibt.

Vor kurzem habe ich einen Report 2014 zusammengestellt, der die Aktien auflistet, die in der Vergangenheit kontinuierliche oder steigende Dividendenden zahlten. Ich habe vor diesen Report jährlich zu erstellen, damit weiss ich, welche Aktien eine stabile Dividenden-Historie aufweisen. Als ähnlich dem Prinzip der Dividenden-Aristokraten.

Datenbank Aktien mit monatlicher Dividende

Nachdem ich eine Unmenge rechechiert habe, was es nur logisch auch eine Datenbank mit Aktien mit monatlicher Dividende aufzubauen. Diese nutze ich jeden Monat, um mir neue Werte zum Investieren heraus zu suchen. Fokussiert habe ich mich hier auf Amerika. Es gibt auch eine Menge kanadische Aktien die oft in Rohstoffen und Energie engangiert sind.

Hohe Dividenden-Renditen bei Aktien mit monatlicher Dividende

Was immer wieder auffällt ist, dass Aktien mit monatlicher Dividende oft sehr hohe Dividenden-Renditen aufweisen. Gerade im Bereich der REIT-Aktien sieht man oft Dividenden-Renditen von 6-13% und mehr Prozent p.a.

Sich allerdings beim Research nur auf die Dividenden-Rendite zu konzentrieren, bringt nicht unbedingt Sinn. Denn über diesen Weg könnte es dann passieren, dass man mit einmal ein Verlierer-Depot zusammenstellt.

Aus diesem Grund habe ich für mich eine Systematik zusammengestellt, über welche ich meine monatliche Recherche und Auswahl der Aktien mit monatlicher Dividende betreibe. Das Ganze habe ich dann als Paket mit Bewertungs- und Arbeitslisten, einer Excel-Datei zum Dividenden-Verwalten sowie einem Ebook zusammengestellt. Nennt sich Ebook-Paket “Monatliche Dividende”.

Dieses Paket hilft mir monatlich immer wieder neue Aktien mit monatlicher Dividende zu eruieren.

In der Kategorie “Aktien mit monatlicher Dividende” finden Sie einige der Aktien.

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76. Dividendenerhöhung bei Realty Income

76. Dividendenerhöhung

bei Realty Income

Die 76. Dividendenerhöhung erklärte Realty Income am gestrigen Tag. Es ist schon phänomenal, wie authentisch Realty Income Corporation die Botschaft “The Monthly Dividend Company®” umsetzt. Die an der NYSE gelistete Aktie mit dem Symbol O gab bekannt, dass die monatliche Dividende des Unternehmens von $ 0.1824792 pro Aktie auf $ 0.1827917 pro Aktie erhöht wird.

Realty-Income-Dividendenerhöhung

Quelle: www.realtyincome.com

Die neue monatliche Dividende bedeutet eine annualisierte Dividende Höhe von ca. $ 2,194 pro Aktie im Jahr. Damit setzt das Unternehmen seine langfristigen Politik der stetigen Dividendenerhöhung fort. Um dies auch noch einmal visuell klar darzustellen, habe ich Ihnen folgenden Chart beigefügt. Mit der Dividenden-Zahlung im Juli hat man bisher 528 aufeinander folgende monatliche Dividendenzahlungen umgesetzt. In der bisher 45-jährigen Unternehmensgeschichte wurden über 3,0 Milliarden US-Dollar in Form von Dividenden ausgezahlt.

Erst im März 2014 gab es die letzte Dividendenerhöhung Artikel “Dividendenerhöhung Realty Income als Monatszahler“.

Schauen Sie unterhalb des obigen Chart auf die Ziffern. Dies sind die Dividendenerhöhungen, welche innerhalb des Jahres stattfanden.

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REITs – Real Estate Investment Trusts

REITs

Real Estate Investment Trusts

Ein Real-Estate-Investment-Trust (REIT) ist ein Anlageprodukt, welches in Deutschland noch nicht so bekannt ist, wie beispielsweise in Amerika, Kanada oder anderen Ländern mit einer etwas besseren Aktienkultur.

Der Geschäftssinn besteht darin, Immobilien zum Zweck einer interessanten Rendite-Erzielung zu verwalten.

REITs weisen gegenüber anderen Immobilien-Anlagen, wie beispielsweise Immobilienfonds und Immobilienaktiengesellschaften einige Besonderheiten auf. Diese Besonderheiten betreffen einerseits die steuerliche Behandlung der Gewinne sowie die attraktive Rendite-Chancen, welche sich für Anleger daraus ergeben.

Ich war erstaunt zu erfahren, dass bereits 1960 in den US-REIT-Strukturen eingeführt wurden. Hintergrund war, dass man großen Anlegerkreisen die Möglichkeit bieten wollte, ein transparentes System der Immobilien-Anlage zu schaffen – ähnlich dem Vorbild von Pensionsfonds. Anleger können also indirekt in eine Immobilienanlage, wie bei Aktien investieren. Auf der anderen Seite profitiert natürlich auch die Immobilienwirtschaft von einer zufliessenden Liquidität.

REITs erzielen Gewinne durch die Geschäftstätigkeit aus Vermietung, Verpachtung und Veräußerung eigener Immobilien und Grundstücke, aber auch aus Zinsgewinnen.

Bei vielen REITs in verschiedenen Ländern sind bestimmte Einschränkungen hinsichtlich der Geschäftstätigkeit vorgegeben. So kann es sein, dass beim Immobilienhandel der Ausschluss von Wohnimmobilien, wie in Deutschland, vorgegeben ist. Auch nach jeweiliger nationaler Regelung können REITs unterschiedliche Rechtsformen aufweisen. In Kanada, Australien oder der USA sind dies meist Trusts oder in den USA auch eine Corporation.

In anderen Ländern wie Frankreich, Niederlande findet man beschränkt haftende Kapitalgesellschaften, in Belgien hat man sich für die Form eines Investmentfonds entschieden. Eine besondere Behandlung der REITs, findet weltweit bei der Steuerbefreiung auf Unternehmensebene mit dem Ziel der Steuertransparenz statt. Hierbei kann die Steuerbefreiung auf den gesamten Gewinn oder auf einen ausgeschütteten Gewinn angewandt werden. Was letztlich leider nicht weg fällt ist, dass die ausgeschütteten Gewinne bei den jeweiligen Dividendenempfängern der Einkommensteuer unterliegen. Beraten Sie sich hierzu mit Ihrem Steuerberater.

REITs International sowie Besteuerung der Gewinne

Ein weiteres angenehmes Merkmal für Anleger ist, dass ein Großteil des Gewinns sofort ausgeschüttet wird und das Ausschüttungsquoten von etwa 90% vorgesehen werden. Für „Dividendenhamster“ besteht somit der Vorteil einer hohen Ausschüttungsquote sowie einer stetigen und gut planbaren Dividendeneinnahme.

Um REITs attraktiv zu halten, sind diese strengen Richtlinien der Transparenz unterworfen. So müssen Konzernabschlüsse nach IFRS erstellt werden. Strenge Vorschriften gibt es auch bei der unterjährigen Berichterstattung und beim Thema von Ad-hoc-Mitteilungen.
Wie bereits berichtet gab es das erste REIT Unternehmen 1960 in den USA. Erst 9 Jahre später, also 1969 folgten die Niederlande. Weiter ging es 1971 mit Australien.

In den 80er und 90er Jahren entwickelte sich der weltweite REIT-Markt dann allerdings sehr langsam. Erst ab Jahrtausendwende gab es wieder steigende REIT-Gründungen vor allem in den ostasiatischen Ländern Südkorea, Singapur, Japan und Hongkong.

In Europa wurde im Jahr 2003 in Frankreich ein REIT-Regime eingeführt. Die weltweit positive Entwicklung des REIT-Markts sowie sicherlich auch positive Resonanz aus Frankreich trug dazu bei, dass die REIT-Gesetzgebung in Deutschland ebenfalls entwickelte. 2007 führten nicht nur Deutschland sondern auch Großbritannien und Italien Gesetzgebungen ein, die zur Gründung von REITs in den jeweiligen Ländern führte.

REITs in Deutschland

Bis in die 90-ziger Jahre kannte Deutschland hauptsächlich die Anlage in Immobilienfonds, welche in geschlossener und offener Form auftritt.
Am 23. März 2007 beschloss der Bundestag das Gesetz zur Schaffung deutscher Immobilien-Aktiengesellschaften mit börsennotierten Anteilen. Der Bundesrat stimmt am 30. März ebenfalls zu. Somit waren seit dem 1. Januar 2007 in Deutschland steuerbegünstigten Immobilien-Aktiengesellschaften zulässig.

Die deutschen REITs sind börsennotierte Aktiengesellschaften. Es gelten somit grundsätzlich die Bestimmungen des Aktiengesetzes und des Handelsgesetzbuches (HGB) gelten. Besonderheiten des REIT-Status wurden im REIT-Gesetz (REITG) geregelt. Im § 1 Abs. 1 des REITG beschränkt sich die Definition auf den Unternehmensgegenstand der REIT´s sich auf den Erwerb von Eigentum an in- und ausländischen Immobilien. Ausnahme hiervon sind Bestandsmietwohnimmobilien, welche weder zu erwerben, zu halten, zu verwalten noch zu veräußern sind.

Um den REIT-Status zu erfüllen, müssen sie börsennotiert sein sowie folgende Voraussetzungen erfüllen.

  • es muss eine Mindestausschüttung bei den Gewinnen geben
  • es wird gefordert, dass der Schwerpunkt bei der Immobilienanlage liegt
  • Immobilienhandel wird ausgeschlossen (§ 14)
  • eine Mindeststreuung der REIT-Aktien muss nach Vorgabe von § 11 gegeben sein
  • zu guter letzt darf eine Mindesteigenkapitalquote von 45 % nicht unterschritten werden.

Mindestausschüttung bei REITs

Deutsche REITs sind verpflichtet, mindestens 90 Prozent ihres ausschüttungsfähigen Gewinns an die Aktionäre auszuschütten, dies ist die sogenannte Mindestausschüttung. Zur Bemessungsgrundlage wird der ermittelte Gewinn unter Ausschluss stiller Reserven genommen.
Anlageschwerpunkt für REITs sind Immobilien. Eine weitere Forderung ist, dass REITs einen deutlichen Anlageschwerpunkt bei Immobilien aufweisen müssen. Als Untergrenzen für den Anteil der Einkünfte der REITs wurde ein Anteil an den gesamten Einkünften des Immobilienvermögens am Gesamtvermögen der REIT-AG mit 75 Prozent laut § 15 Abs. 1 und 2 des REIT-Gesetz definiert. Im Umkehrschluss können also bis zu 25 Prozent des steuerfrei gestellten Teils der Einkünfte der deutschen REITs nicht aus Immobilien stammen. Im Endeffekt werden hier deutsche REITs gegenüber anderen REITs in anderen Ländern privilegiert.

REITS – Mindeststreuung der Aktien

Um auch Gerechtigkeit für Kleinaktionäre walten zu lassen, bedarf es der Streubesitzregelung. Als Vorgabe gilt, das sich dauerhaft mindestens 15 Prozent der Aktien in den Händen von Aktionären befinden muss, die jeweils nicht mehr als 3 Prozent der Aktien halten. Andererseits gibt es auch eine Höchstbeteiligung mit direkter Beteiligung eines einzelnen Aktionärs auf 10 Prozent des Grundkapitals. Zum Zeitpunkt der Börsenzulassung müssen sich mindestens 25 Prozent der REIT-Anteile im Streubesitz befinden.

Kerngeschäft von REIT-Aktiengesellschaften ist das Halten und die Bewirtschaftung ihrer Immobilien. Man will also letztlich nicht, dass der Handel mit Immobilien zum Kerngeschäft wird. Trotz allem lassen Regelungen zu, dass es möglich ist innerhalb von 5 Jahren die Hälfte des REIT-Portfolios umzuschlagen. Innerhalb von 10 Jahren darf das gesamte Portfolio umgeschlagen werden, was eine eine flexible Umschichtung des Portfolios ermöglicht.

Ausschluss von Wohnimmobilien im Bestand. Für REITs wurde ausgeschlossen, dass man in sogenannte „Bestandsmietwohnimmobilien“ investiert. Hintergrund ist, dass man negative Auswirkungen auf den Mietwohnungsmarkt verhindern will. Was allerdings möglich ist, dass REITs in Wohnungen investieren dürfen, welche nach dem 31. Dezember 2006 erbaut worden sind. Im Gegensatz zum internationalen REIT-Markt spielt Deutschland mit seinen REITs nur eine marginale Rolle.

REITs in Amerika der weltweit größte REIT-Markt

Der US-REIT-Markt ist weltweit der größte REIT-Markt. Zwischenzeitlich existieren in den USA REITs mit einer Marktkapitalisierung im Milliarden-USD Bereich.

REITs unterteilt man in 3 Klassifzierungen

  • Mortgage REITs
  • Equity-REITs (Residential & Industrial)
  • Hybrid REIT´s, welche in beide Formen Mortgage bzw. Equity-REITs investieren

Mortgage REIT´s investieren überwiegend in Immobilienkredite. Equity-REITs (Residential & Industrial) welche vorwiegend in Bürokomplexe, Shopping-Center, Industrie-Parks, Hotels, Gesundheits-Zentren investieren. Das Einkommen dieser REITs wird durch Vermietung generiert.

Neben den börsennotierten REITs gibt es auch einen großen Markt von REITs, welche außerbörslich notieren. Die hohen Dividenden-Renditen bei REITs kommen unter anderem durch die hohe Mindestausschüttungsquote zustande. Wie bereits erwähnt werden 90 % der generierten Gewinne ausgeschüttet. In der USA unterliegen nicht ausgeschüttete Gewinne der Besteuerung.

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Veröffentlicht unter # Monatliche Dividende, REITs
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